Der Krankenversicherungsbeitrag steigt!
Die Beiträge der Krankenversicherung steigen jährlich, so auch 2012. Nachdem bereits im Januar 2011 der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung von 14,9% auf 15,5% gestiegen sind, bleiben die Versicherten auch 2012 nicht von Beitragserhöhungen verschont. Eine mögliche Alternative, um Kosten beim Krankenversicherungsbeitrag zu sparen ist ein Wechsel in eine private Krankenversicherung. Prüfen Sie jetzt mit unserem sofortigen Tarifvergleich, welche Beiträge Sie in der PKV zahlen müssten. Durch einen Wechsel in die private Versicherung können Sie von besseren Leistungen zu meist niedrigeren Beiträgen profitieren. Krankenversicherungsbeitrag.com bietet Ihnen hierzu einen praktischen und sofortigen Tarifvergleich sowie kostenlose und unverbindliche Unterstützung durch Experten.
Zusatzbeiträge steigen ebenfalls
Weitere Details der Gesundheitsreform 2011 waren u.a. die Einführung eines Zusatzbeitrags. Was schon einige Krankenversicherungen im letzten Jahr eingeführt haben, wird nun für alle gesetzlich Versicherte gültig. Der Krankenversicherungsbeitrag der zusätzlich erhoben wird, war bisher auf ein Maximum von 1% des Bruttoeinkommens des Arbeitnehmens limitiert. Ab Januar 2011 mussten die Arbeitnehmer deutlich tiefer in die Tasche greifen. Erst ab einem Prozentsatz von über 2% kommt der Sozialausgleich für die zusätzlichen Krankenversicherungsbeiträge auf. Durch starken Druck von außen werden diese Zusatzbeiträge 2012 zum großen Teil wieder abgeschafft.
Wie entwickeln sich die Beiträge?
Zahlte ein Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 2000,- Euro bisher max. zwanzig Euro monatlich an Zusatzbeiträgen, so kann der Betrag sich seit 2011 verdoppeln. Zahlte der Versicherte bisher 240,-Euro jährlich an Zusatzbeiträgen, so erhöht sich der Krankenversicherungsbeitrag auf bis zu 480,-Euro im Jahr.
Phillip Rösler spricht von einer notwendigen Maßnahme um das Gesundheitssystem in der Bundesrepublik langfristig zu sichern und widersprach mit der Beitragserhöhung seinem Wahlversprechen, die Kassenpatienten nicht weiter zu belasten. Daniel Bahr, der neue Gesundheitsminister verspricht Entlastung für die gesetzlich Versicherten. Gründe hierfür sind auch die deutlichen Beitragsüberschüsse der GKV in den Jahren 2010 und 2011.
Weitere Informationen zur Gesundheitsreform und dem Krankenversicherungsbeitrag finden Sie hier.
Private Krankenversicherung (PKV) – eine Option?
Wer als Angestellter oder Arbeiter über ein Mindeseinkommen von 50.850,-Euro Brutto (Stand 2012) über einen Zeitraum von einem Jahr verdiente, kann zumeist ohne Weiteres in die private Krankenversicherung wechseln und von den zusätzlichen Leistungen dort profitieren. Der Beitrag für eine private Krankenversicherung fällt zumeist deutlich niedriger aus als bei den gesetzlichen Krankenkassen, was bereits viele Menschen veranlasst hat in die PKV zu wechseln.
Vor allem für Beamte ist die Private Krankenversicherung sehr attraktiv, da diese durch die staatliche Beihilfe deutlich weniger zahlen als Angestellte und weitere Berufsgruppen. Neben Beamten ist die PKV auch für Selbstständige und Freiberufler attraktiv, da diese nicht einkommensabhängig berechnet wird und für diese Berufsgruppen kein Mindesteinkommen besteht!
Neben dem Mindesteinkommen behalten sich die meisten privaten Krankenkassen vor, einen Gesundheitscheck vor der Aufnahme durchzuführen, um die Beiträge besser anpassen zu können. Wer Interesse an einer privaten Krankenkasse hat, sollte unbedingt einen PKV Vergleich durchführen.
Arbeitsunfähigkeitsversicherung als Ergänzung zur Krankenversicherung
Neben der privaten Krankenversicherung, die einen überdurchschnittlichen Leistungsumfang bietet, ist es empfehlenswert zusätzlich zur Gesundheit die eigene Arbeitskraft zu schützen. Die Krankenversicherung übernimmt nur temporär eine Kostenübernahme beim Verdienstausfall. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, empfiehlt sich eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung, auch Berufsunfähigkeitsversicherung genannt. Nur diese sichert dauerhaft Ihre finanzielle Sicherheit, sollte Sie später keiner Tätigkeit mehr nachgehen können. Hier finden Sie weitere Informationen zur Arbeitsunfähigkeitsversicherung. |